Goldkette mit Punzierung

Gold von A-Z

Damit wir Ihnen die Abwicklung so einfach wie möglich machen können, erhalten Sie von uns detaillierte Informationen, wie Sie Ihren Schmuck und Ihre sonstigen Wertgegenstände richtig einordnen können.

Punzierungen/Stempelkunde

Insbesondere Schmuckstücke enthalten meist eine sogenannte Punzierung, die auf den Edelmetallgehalt schließen lässt. Eine Punzierung ist eine Stempelung, die mittels einer sogenannten Punze in das Objekt eingeprägt wird.

Im Folgenden finden Sie typische Punzierungen, die wir nach den entsprechenden Edelmetallarten unterteilt haben

Goldlegierungen

Da reines Gold sehr weich ist, wird es im Schmuckhandwerk in dieser Form eher nicht verarbeitet. Es werden weitere Metalle beigemischt (legiert), wodurch das Material zum einen härter und fester wird und zum anderen eine andere Farbe erhalten kann (z.B. Weißgold oder Roségold). Dies führt zu geringeren Herstellungskosten, da bei gleicher Menge weniger Gold benötigt wird.

Für die entsprechende Legierung werden bei Goldschmuck oftmals Metalle wie Kupfer, Silber, Palladium, Zink, Zinn und Cadmium zugeführt, früher auch noch Nickel.

8 Karat / 333

Goldanteil: 33,3%

Hinweis: Gegenstände mit einem 8k-Stempel bestehen zu einem Drittel aus Gold. Der restliche Anteil besteht meist aus Silber, Kupfer und Nickel

9 Karat / 375

Goldanteil: 37,5%

Hinweis: Ebenso wie das 8 Karat wird auch das 9 Karat in vielen Ländern nicht als Goldlegierung anerkannt sondern lediglich als goldhaltiges Metall. Somit dürfen dort Schmuckstücke mit 375er Gold nicht als Goldschmuck verkauft werden. Es gelten dieselben Eigenschaften wie bei der 333er Legierung.

14 Karat / 585

Goldanteil: 58,5%

Hinweis: Gegenstände mit einem 585 Stempel bestehen zu etwas mehr als der Hälfte aus Gold. 14 Karat Goldschmuck kann beim Tragen dunkler werden und auf Textilien Verfärbungen hinterlassen. In der klassischen Form des Gelbgolds besteht die Legierung in der Regel aus Gold, Silber und Kupfer. Rosé- oder Rotgold enthält einen höheren Kupferanteil, dafür aber weniger Silber, während Schmuckstücken in Weißgold meist Palladium und Silber zugefügt wird.

18 Karat / 750

Goldanteil: 75,0%

Hinweis: Gegenstände mit einem 750 Stempel bestehen zu Dreiviertel aus Gold. Die Metalle der Legierung sind vergleichbar mit 585er Goldschmuck mit dem Unterschied, dass der Goldgehalt deutlich höher ist. Der Verschleiß durch Abrieb und Verfärbungen ist bei dieser Legierung generell sehr niedrig.

20 Karat / 833

Goldanteil: 83,3%

Hinweis: Goldschmuck mit einer 833er Legierung gilt als sehr hochwertig, hat aber trotz seines hohen Goldanteils eine hohe Festigkeit und Härte, so dass es noch gut bearbeitet werden kann.

21 Karat / 875

Goldanteil: 87,5%

Hinweis: Die 21 Karat-Legierung wird für besonders hochwertigen Schmuck, vor allem in einigen arabischen Ländern, verwendet. Als Zusatz wird meist Kupfer legiert.

21,6 Karat / 900

Goldanteil: 90,0%

Hinweis: 900er Gold gilt in westlichen Ländern als klassisches Münzgold. Durch den geringeren Härtegrad ist es sehr gut prägbar. Bekannte Vertreter sind die 20 Mark Reichsgold Münze, die österreichischen Goldkronen oder das Goldvreneli aus der Schweiz. In verschiedenen arabischen Ländern hingegen wird diese Legierung auch für die Herstellung von hochwertigem Schmuck eingesetzt. In der Regel wird der 21,6 Karat Legierung Kupfer beigemischt.

22 Karat / 916

Goldanteil: 91,6%

Hinweis: 22 Karat Gold wird überwiegend in Indien und im Nahen Osten, also Ländern bei denen Gold einen traditionell hohen Stellenwert einnimmt, für die Schmuckproduktion verwendet. In Europa und Südafrika kommt diese Legierung hauptsächlich bei Herstellung von Goldmünzen zum Einsatz. Zum bekanntesten Vertreter zählt hierbei sicherlich die südafrikanische Krügerrand Münze mit ihrem leicht rötlichen Farbton, der durch das beigemischte Kupfer entsteht.

23,6 Karat / 986

Goldanteil: 98,6%

Hinweis: Diese hochwertige Goldlegierung ist unter der Bezeichnung Dukatengold, einer historischen Währung insbesondere in Österreich und Deutschland, bekannt geworden. Das Dukatengold findet man fast ausnahmslos bei historischen Münzen vor. Der restliche Anteil besteht zur Erhöhung der Kratzfestigkeit aus Kupfer, damit die Münzen im Alltag als Zahlungsmittel verwendbar waren.

24 Karat / 999

Goldanteil: 99,9%

Hinweis: Bei 24 Karat Gold spricht man vom klassischen Feingold und wird als reines Anlagegold verwendet. Daraus werden Feingoldbarren oder hochwertige Münzen, wie der kanadische Maple Leaf oder der Wiener Philharmoniker hergestellt. Für die Schmuckherstellung eignet sich Feingold aufgrund der Weichheit nicht.

Silberlegierungen

800

Silberanteil: 80,0%

Hinweis:

830

Silberanteil: 83,0%

Hinweis:

835

Silberanteil: 83,5%

Hinweis:

900

Silberanteil: 90,0%

Hinweis:

925

Silberanteil: 92,5%

Hinweis: Sterlingsilber

935

Silberanteil: 93,5%

Hinweis:

999

Silberanteil: 99,9%

Hinweis: Feinsilber